Über mich

Wenn mich jemand fragt, wie ich mich bezeichnen würde, würde ich sagen:

Ich bin ein Wald-Mensch

Schon als kleiner Junge war ich am liebsten im Wald unterwegs – nicht auf diesen breiten, geschotterten Wegen. Sondern mitten drin im Wald, im Gestrüpp, in den kleinen Bächen, Tümpeln und Sümpfen. Ich wollte der Natur und den Tieren schon immer ganz nah sein.

Die Sommerferien verbrachte ich immer bei meiner Oma. Und das war für mich die schönste Zeit des Jahres. Ich war von morgens bis abends in der Natur unterwegs. Ich musste mich nur zum Mittagessen sehen lassen – das war wenn die Kirchturmuhr 12 mal schlug. Und Abends um 18 Uhr musste ich zurück sein.

Irgendwann bekam ich von meiner Oma keine Socken mehr, sondern nur noch Gummistiefel. Sie kam einfach mit dem waschen nicht mehr hinterher. Ich war oft bis zum Kinn in Tümpeln und Bächen drin und fing Frösche und Molche. Ich ließ sie dann natürlich auch gleich wieder frei.

Im Alter von 16 Jahren wollte ich nach Alaska auswandern um mitten in der Wildnis zu leben.

Meine Eltern machten mir einen Strich durch die Rechnung und konfiszierten meine gesamte Outdoorausrüstung. Aus diesem Abenteuer wurde damals also nichts.

Ich schwänzte dann aber für ein halbes jahr die Schule und verbrachte meine „Schulzeit“ im Wald. In dieser Zeit habe ich wirklich Wichtiges über die Natur und das Leben und über mich  gelernt 🙂

Als ich dann zuhause ausgezogen bin war meine erste „Wohnung“ ein Zelt im Wald. Später wohnte ich für einige Zeit in einem Tipi.

Die Qualität dieser Zeit, in der ich in der Natur, im Wald wohnte ist unbeschreiblich. Das musst Du selbst ausprobiert haben um zu verstehen – oder besser gesagt zu fühlen, was ich meine.

Jetzt wohne ich zwar auch in einem Haus – es ist ein Holzhaus. Aber wann immer ich es einrichten kann bin ich mit Rucksack, Schlafsack und Isomatte in der Natur unterwegs. Das ganze Jahr über, auch im Winter. Meine kälteste Nacht, die ich draußen verbracht habe war mitten im Winter auf einem Gipfel in den Allgäuer Alpen bei – 20 Grad. Ich habe nicht gefroren und es war einfach eine wundervolle Vollmondnacht mit einer glitzernden Märchenlandschaft und Gemsen um mich herum.

Durch all meine Erfahrungen und Erlebnisse in der Natur weiß ich, wie wichtig ein gesunder Kontakt zur Natur für uns Menschen ist. Denn wir sind auch Natur – auch wenn wir in Städten leben, Autos fahren und in Flugzeugen fliegen.

Seit ca 20 Jahren biete ich deshalb Survivalkurse, Kräuter- und Heilpflanzenkurse, Schwitzhütten, Outdoorgeburtstage für Groß und klein, Teamtrainings für Firmen, Betriebe und Vereine, Abenteuer-Wandertage für Schulklassen, Fortbildungen für Erzieher/innen an.

Ich gebe das, was mir selbst wichtig ist mit Freude und Leidenschaft weiter.